WACH - Ein Solotanz

 

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Das nicht Vorstellbare ist eingetreten,
und die Verlorenheit ist übermächtig:
reine Emotion, ohne Bilder.
Auf der Stelle festgenagelt:
ein Zurück gibt es nicht, ein Voraus ist völlig verschleiert.
Das Oben ist aussichtslos und
das Unten scheint von unbegrenztem Ausmaß:
Mitten im Abgrund oder kurz
davor – oder damit. Die Finalität des
Todes wird durchlässig,
wird geöffnet, lässt sich wenden
– das Finale verschwindet und der
Tod wird an sich genommen:
von der Beklemmung zur Weitläufigkeit.

Uraufführung: 6. Dezember 2001, Theater am Halleschen Ufer, Berlin

Choreographie /Tanz: Riki von Falken Licht: Roland Brinker Musik: Wolfgang Rihm, György Kurtág, György Ligeti, Arvo Pärt, Peter Ruzick, Philip Glass Toncollage/Kostüm: Chris Kremberg Foto: Tania Hertling Produktionsleitung: Heike Wehrmann-Ernst Produktion: Riki von Falken

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin, des Theaters am Halleschen Ufer und der Tanzfabrik Berlin.