WHITE LINEN

 

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180 Tage rückte das Leben in einen sonderbaren Rahmen. Sie verbrachte 180 Tage auf einer Station und betreute A. Der Rahmen bestand aus Überwachung durch Maschinen und Personal, aus einem übersichtlichen und permanent hell erleuchteten Raum. Es gab keine Verständigung über Worte. Die verbindende Sprachen waren die Körper. Der ruhende Körper von A. und ihre Hände, die sich zum täglichen Gesang formten. Es gab keine Ruhe und keine Dunkelheit.

Heute in einem Bühnenraum, klar und hell, setzt sich ihr Warten um: das Erinnern des Stillstands und das Aufnehmen des Impulses nach Fortschreiten entwickelt sich zu einem Tanz der Hände und dem Aufbruch des Körpers zur Kommunikation.

Choreographie/Tanz Riki von Falken Licht Roland Brinker Kostüm Helga Berghaus, Chris Kremberg Foto Tania Hertling Musik George Crumb, Harrison Birtwistle, Henryk Górecki, Jón Leifs, Nigel Osborne, Kevin Volans Produktion Riki von Falken

Uraufführung: 18. März 2000; Theater am Halleschen Ufer, Berlin

Mit freundlicher Unterstützung der Käthe Dorsch Stiftung, des Fonds Darstellende Künste, des Theater am Halleschen Ufer, der Tanzfabrik Berlin.